Juristenberatung

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  • Verhaltensökonomie

Sie haben von sogenannter “ökonomischer Analyse des Rechts” gehört.
Angesichts deren stiefmütterlichen Nischendaseins in Deutschland könnte es dennoch sein, dass sich die Dimensionen, die sich mit geschärftem ökonomischem Blick für juristische Sachverhalte, Verhandlungssituationen und Argumentationen ergeben, Ihnen bislang noch nicht vollends erschlossen haben.
So entspräche es meiner regelmässigen Erfahrung.
Das liesse sich ändern.

Zweifelsohne haben Sie auch von “Behavioral Law and Economics” zumindest gehört.
Ich möchte dringend davor warnen dies mit dem Begriff “Nudging” gleichzusetzen, der eine gewisse populäre Verbreitung erfahren hat.
Eine zentrale Säule der Verhaltensökonomie, respektive Behavioral Economics, hat irrationales Schlussfolgern in ökonomischen Entscheidungssituationen im Fokus. Vielerlei daraus lässt sich ausgezeichnet auch auf Jurisprudenz anwenden.

Verhaltensökonomen untersuchen welche Rolle Präferenzen und Prioritäten spielen deren Werte nur schwerlich monetär beziffert werden können, von denen aber ähnliche Anreize wie unmittelbar von Geld ausgehen.
Etwa stete Sorge um die eigene Reputation, insbesondere Furcht vor Gesichtsverlust, aber auch die Erwartung zwischenmenschlichen Respekts, Aufmerksamkeitsbedürfnisse bis hin zu Narzissmusbefriedigung, Liebe und Sex, sowie bei dem einen oder anderen auch die Einhaltung persönlicher Werte und Moral, durchaus nicht selten bis hin zu sturem Festhalten an Prinzipien und Überzeugungen.
Gerade aus der Strafverteidigung mag ihnen mancher Fall bekannt sein in dem ein Mandant allerlei “Unfug” angestellt hatte der auf vorgenanntes zurückzuführen ist.
Und auch für unterschiedlichst gelagerte zivilrechtliche Angelegenheiten gilt, dass es keineswegs immer das finanziell beste Ergebnis wäre das Mandanten am Ende am meisten behagen würde, sondern in so manchem scheinbaren Nebenaspekt kann sich ein insgeheimes Hauptanliegen verbergen.

Individuelle Neigungen, Beweggründe und allgemein Emotionen und Gedanken sämtlicher Prozessbeteiligter können vielschichtig und kunterbunter Ausprägung sein.
Es gäbe viel über die forensisch-ökonomische Psychologie von Richtern, Zeugen, Klägern, Beklagten, allgemein “Parteien” und, wo einschlägig, auch Mitglieder von Jurys zu erörtern. Schiedsgerichte nicht zu vergessen.

Eine Volljuristenausbildung ist lang. Mit entsprechend wenig lässt sich nebenher oder darüber hinaus zusätzlich befassen. Das führt zu einer ausserordentlich grossen Homogenität innerhalb der Berufskaste. Juristen sprechen eine eigene Sprache. Tatsächlich widersprechen juristische Argumentation und Rhetorik zahlreich ökonomischen, diversen naturwissenschaftlichen, wissenschaftstheoretischen und philosophischen Erkenntnissen und Logik.
Bestimmt lassen Ihre Schriftsätze sich daraufhin verbessern. So, dass kein Richter es ignorieren kann. Je nach Streitwert und Fallgrösse kann der zusätzliche Aufwand einer Prüfung sich schnell rechtfertigen lassen.

In ökonomischer und verhaltenswissenschaftlicher Beratung in juristischem Kontext schlummert regelmässig gewaltiges Potenzial, das auf Freilegung wartet.
Wo doch ein einziger taktischer Zug über Gefängnisjahre, sowie auch und gerade aussergerichtlich – je nach Streitwert – Multimillionenbeträge entscheiden kann.

Haben Sie sich schon einmal mit Spieltheorie beschäftigt und damit, was sich daraus alles an Schlüssen ziehen lassen kann?
Oder mit dem beträchtlichen Spektrum an statistischen wie insbesondere auch kognitiven Verzerrungen, wenn lediglich scheinbar rational reflektiert, rationalisiert und intellektualisiert, tatsächlich aber diffus intuitiv bis impulsiv entschieden wird?

Wer gewöhnliche Mittel ergreift der bekommt auch eher gewöhnliche Ergebnisse.
Als Rechtswissenschaftler formalausgebildet verstehe ich Juristensprache. Auch deutsche Rechtsdogmatik ist mir nicht gänzlich fremd. Allerdings könnte ich Ihre Arbeit gerade um das entscheidende “out-of-the-box”-Denken bereichern, das den Ausschlag geben könnte.

Sie sind der Rechtsberater, ich bin der Juristenberater.
Sofern Sie es noch nicht getan haben nehmen Sie geschwind den Kommunikationsfaden auf und lassen uns in Kontakt treten:
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